1. Industriegespräch Rhein-Ruhr
Der Vortrag diskutiert die Rolle des Wissenstransfers als zentrale Schnittstelle zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft. Die TU Dortmund versteht Transfer als interdisziplinären und wechselseitigen Austausch von Wissen, Dienstleistungen, Technologien und Personen mit Partnern aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. Transfer wird dabei nicht als einseitige Weitergabe von Forschungsergebnissen verstanden, sondern als gemeinsamer Prozess zur Entwicklung technologischer und sozialer Innovationen – und als gleichwertige dritte Säule neben Forschung und Lehre.
Im Fokus steht zudem die Frage, was im Kontext universitärer Arbeit transferiert wird: wissenschaftliche Erkenntnisse, Technologien, Methoden, unternehmerische Kompetenzen sowie neue Formen der Zusammenarbeit. Transfer ist an der TU Dortmund integraler Bestandteil akademischer Arbeit und trägt dazu bei, Innovationen voranzutreiben, Profilbereiche zu stärken und Transformation aktiv zu gestalten.
Abschließend zeigt der Vortrag anhand zentraler Initiativen der TU Dortmund, wie Wissenstransfer praktisch organisiert wird: bspw. durch institutionelle Strukturen wie das Ruhr Innovation Lab, durch Kooperationen zur Förderung von Deep‑Tech‑Gründungen in der BRYCK Startup Alliance sowie durch Austausch- und Vernetzungsformate wie das Innoclub‑Netzwerk. Vor diesem Hintergrund greift der Vortrag die Leitfrage auf, ob bestehende Ansätze ausreichen – oder ob Wissenschaft und ihre Partner künftig noch mehr tun müssen, um Wissen wirksam in wirtschaftliche und gesellschaftliche Wirkung zu überführen.
Anmeldung und weitere Informationen: https://www.dpg-physik.de/veranstaltungen/2025/hybrid-wissen-schafft-wirtschaft
